Die Nachtkerze: Samen, Blüten, Blätter. Was ist essbar und wie anbauen und ernten?

Von der Nachtkerze kann man Samen ernten, aber auch Blätter und Wurzeln.
Die erntebereite Nachtkerze mit Samen, Blüten und Knospen an einer Pflanze.

Wer sich eine essbare Wildpflanze wie die Gewöhnliche Nachtkerze in den Garten holt, hat es gut: aussäen, zurücklehnen, beim Wachsen zusehen, Samen ernten und genießen. Mehr Arbeit macht die Pflanze nicht.

Meistens kennt man die Gewöhnliche Nachtkerze wegen des berühmten Nachtkerzenöls, das aus den Samen gewonnen wird. Aber sie hat noch viel mehr zu bieten. Was genau und wie man sie in den Garten holt, pflegt und welche Teile man ernten kann, zeige ich euch hier.

Essbare Wildpflanze: Der Standort der Gewöhnlichen Nachtkerze (Oenothera biennis)

Die Gewöhnliche Nachtkerze ist eine Allerweltspflanze und bei manchen Gärtnern sogar als Unkraut verschrien. Wenn es euch genauso geht und ihr sie nicht im Garten haben wollt, könnt ihr sie in der Natur sammeln. Dann habt ihr noch Bewegung und den Aufenthalt in der Natur gibt´s gratis dazu. Das ist doch super, oder?

Wo findet ihr die Gewöhnliche Nachtkerze?

Die Nachtkerze wächst an sonnigen, trockenen Standorten, liebt mäßig nährstoffreiche und gut durchlässige Lehmböden. In der Natur wächst sie an Böschungen, Wegrändern. Bahndämmen und an Orten, die nicht bearbeitet werden. Das sagen die Bücher.

Bei uns im Garten nimmt es die Nachtkerze nicht so genau. Sie wächst überall: zwischen Blumen, am Rand vom Rasen, in Lücken im Rasen, in Hochbeeten, in Gemüsebeeten, neben den Johannisbeeren, auf verdichteten und nährstoffreichen Böden… Auch an Plätzen, die bearbeitet werden.

Aber eins braucht die Nachtkerze immer: eine winzige, offene Stelle. Gefühlt kann diese Stelle so winzig sein, dass ihr sie gar nicht als solche wahrnehmt, dass ihr sie mit der Lupe suchen müsst.

Und wo findet der Samen der Nachtkerze so winzige, offene Flächen am schnellsten? Im Gemüsebeet. Bei uns sind die Samen mit dem Kompost oder mit dem Wind in den Hochbeeten gelandet.

Auch wenn ich die Nachtkerze als essbare Wildpflanze schätze, muss sie zur Hauptwachstumszeit des angebauten Gemüses aus den Hochbeeten raus. Sie nimmt zu viel Platz weg und verdrängt anderes Gemüse.

Wo die Nachtkerzen nicht stören, lasse ich sie stehen und schaue ihnen beim Wachsen und Gedeihen zu und kann später neben Blättern, Wurzeln und Blüten auch die Samen ernten.

Essbare Wildpflanze: Aussaat / Pflanzung der Gemeinen Nachtkerze

Bei uns im Garten hat sich die Nachtkerze zum Schrecken der Nachbarn von alleine angesiedelt. Sie meinten: „Die musst du unbedingt wegmachen. Die wuchert so stark.“ Das ist für mich erst mal eine Aufforderung, nichts zu tun und zu schauen, was passiert.

In unserem Garten fühlt sich die Nachtkerze offensichtlich wohl. Sie taucht mal hier, mal dort auf. Trotzdem helfe ich vorsichtshalber an manchen Stellen nach: Ich ernte ihre Samen und verstreue sie locker in der Gegend – nicht dass diese Pflanze eines Tages aus unserem Garten verschwindet.

Habt ihr nicht das Glück, dass sie sich in eurem Garten von alleine ansiedelt und ihr müsst nachhelfen, macht euch nichts draus. Die Aussaat ist sehr einfach. Sucht euch Leute, die Nachtkerzen im Garten haben oder schaut nach Plätzen in der Natur, wo sie wild wachsen.

Im Herbst erntet ihr die reifen Samen der Nachtkerzen. Dann werft ihr im Garten eine Handvoll Samen in großem Bogen in Bereiche, wo die Pflanzen nicht stören.

Am besten sät ihr anfangs die Nachtkerze an mehreren Plätzen aus. Es kann sein, dass sie an einigen Stellen nicht wächst, weil ihr der Standort oder sonst was nicht zusagt. Oder weil sie in Gartenbüchern gelesen hat, dass sie da und dort nicht wächst. Man weiß ja nie!

Wenn ihr wollt, dann werft die Samen der Nachtkerze auch zwischen Zierpflanzen. Das ist allerdings nur etwas für Leute, die mit einer gewissen „natürlichen Unordnung“ gut leben können.

Denn plötzlich sieht man neben rot blühendem Blutweiderich gelb blühende Nachtkerzen. Das ist schön harmonisch. Oder zu Füßen der Taglilien und Himbeersträucher guckt eine Rosette der Oenothera biennis hervor.

Habt ihr die Gemeine Nachtkerze einmal im Garten und lasst ihr sie Samen bilden und sich aussäen, werdet ihr überrascht sein, wo sie überall auftaucht…

Und werdet sie so schnell nicht wieder los. Aber ihr wollt sie vielleicht sowieso als essbare Wildpflanze verwerten?

Essbare Wildpflanze: Pflege der Gewöhnlichen Nachtkerze

Juhu! Die Nachtkerze braucht überhaupt keine Pflege! Am besten vergesst ihr sie, bis ihr etwas von ihr wollt. Sie ist weder ein Sensibelchen, noch von Wühlmäusen gefährdet!

Gelegentlich sieht man kleine Fraßspuren an den Blättern, aber das überlebt sie. Forscher haben zum Thema „gefressen werden“ etwas überaus Spannendes entdeckt. Mehr dazu weiter unten im „unnützen Wissen“.

Je nach Witterung befällt Mehltau die Blätter. Das sieht nicht schön aus, überlebt die Nachtkerze aber ebenfalls ohne menschliche Hilfe. Trotz Mehltau blüht sie und bildet Samen.

Essbare Wildpflanze: Ernte und Verwendung der Gewöhnlichen Nachtkerze

Die Gemeine Nachtkerze ist zweijährig. Im ersten Jahr entwickelt sie eine grundständige Blattrosette, die eng auf dem Boden aufliegt. Im zweiten Jahr bildet sie einen beblätterten Stängel mit Blüten aus.

Von der Gewöhnlichen Nachtkerze lässt sich fast alles essen. Die Erntezeit ist abhängig von den Pflanzenteilen, die man ernten will. Das kann im ersten oder zweiten Jahr des Wachstums sein. Und diese Teile esse ich:

Wurzel: Die Erntezeit für die rötliche Pfahlwurzel der Nachtkerze ist im ersten Jahr vor der Blüte. Die komplette Pflanze mit Wurzel lässt sich schnell und ohne Widerstand aus der Erde ziehen. Ich habe die Wurzel gewaschen, geschält, klein geschnitten und roh gegessen…

Und war von dem angenehmen Geschmack und der Konsistenz überrascht – nachdem mir der nachfolgend genannte Versuch, die Wurzel zu essen, misslungen war.

Weil es heißt, dass die Wurzel auch in Aufläufe passt oder wie Gemüse gegart werden kann, habe ich das ausprobiert. Die Wurzel war zäh.

Sie war vermutlich zu wenig gegart (was eigentlich nicht sein kann, weil sie roh eine zarte Konsistenz hat) oder – was ich für wahrscheinlicher halte – ich habe eine zu alte Wurzel erwischt.

Markus Strauß sagt, dass man die Wurzeln der Nachtkerze wie Sauerkraut fermentieren kann. Das will ich ausprobieren. Jetzt ist grad die richtige Zeit dafür.

Denn momentan macht sich die Nachtkerze bei uns im Garten zwischen insektenfreundlichen Echinacea, Margeriten und Flockenblumen breit.

Diese Blumen gucken schon komisch aus der Wäsche, weil es so eng ist. Das ist eine gute Gelegenheit, die Nachtkerze aus der Erde zu ziehen und zu verarbeiten.

Blätter: Die jungen Blätter kann man im Salat essen, wie Spinat zubereiten oder als Suppeneinlage verwenden. Ich gebe immer einige Blätter in den Salat.

Blütenblätter: Die Blütenblätter ergeben eine hübsche, essbare Dekoration im Salat. Getrocknet eignen sie sich als farbige Beigabe in Teemischungen.

Blütenknospen: Die Blütenknospen lassen sich zu falschen Kapern einlegen.

Samen der Nachtkerze: Die kleinen, schwarzen Samen sind sehr nahrhaft.

Wie man die Samen der Nachtkerze erntet

Die Ernte der Nachtkerzensamen ist sehr einfach: Die vertrockneten Stängel mit den schon braunen Samenständen vorsichtig abschneiden und in ein großes Gefäß (große Schüssel, Eimer, Papiertüte, Schachtel oder was auch immer gerade greifbar ist) stecken.

Dabei fallen die Samen raus und wenn ihr die Pflanze schüttelt, fallen aus den Samenkapseln noch mehr raus. Dann die Samen auf einem großen Blatt Papier ausbreiten und bei trockenem Wetter einige Tage im (überdachten) Freien liegen lassen.

Tierchen wie Spinnen oder Käfer, die sich in den Fruchtständen verkrochen haben und in den Behälter gefallen sind, können nun weglaufen. Damit die Samen gut trocknen, mehrmals täglich wenden.

Anschließend Spelzen und andere Teile entfernen, Samen in Braungläser füllen, mit Namen und Erntejahr beschriften und kühl und trocken lagern. Wer kein Braunglas vorrätig hat, kann auch durchsichtige Gläser mit Schraubdeckeln verwenden.

Die Samen der Nachtkerze könnt ihr pur essen oder über das Müsli streuen. Es ist wichtig, die Samenschalen aufzubrechen, um die wertvollen Inhaltsstoffe aufnehmen zu können.

Öl aus den Samen der Gewöhnlichen Nachtkerze selber herstellen

Aus den Samen der Gemeinen Nachtkerze wird das wertvolle und hochpreisige Nachtkerzenöl hergestellt.

Ich habe gelesen, dass die Ölgewinnung im Privathaushalt nicht realistisch sei, weil die Samen so winzig sind. Im Internet habe ich irgendwo gelesen, wie man Nachtkerzenöl ohne Ölpresse herstellen kann. Es gibt wohl auch eine Methode, bei der man das Nachtkerzenöl mit anderem Speiseöl mischt. Auf diese aufwendigen Methoden (sie brauchen viel Zeit und noch mehr Muskelschmalz) habe ich keine Lust.

Ich habe zwar eine Ölpresse, habe aber nicht vor, aus den Samen Nachtkerzenöl herzustellen… Oder vielleicht doch irgendwann?

Essbare Wildpflanze: Inhaltsstoffe / Nährstoffe in der Nachtkerze

Die Samen der Gewöhnlichen Nachtkerze enthalten besonders viel Gamma-Linolensäure, was sie so besonders macht. Außerdem glänzt die Nachtkerze mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren, Phytosterolen, Flavonoiden, Oenoterin, Schleimstoffen (das merkt man, wenn man eine Wurzel roh isst), Gerbstoffen, Zucker, Harzen, Stärke, Eiweiß, Mineralien und Linolsäure.

Nachtkerze zur Ernte von Blättern und Wurzeln.
Die Blattrosette der Nachtkerze im ersten Jahr.

… Und mehr

Wortherkunft

Die Gewöhnliche Nachtkerze heißt eigentlich Gemeine Nachtkerze – aber dieser Name gefällt mir nicht, auch wenn er nichts mit „gemein sein“ zu tun hat.

Der botanische Gattungsname „Oenothera“ kommt vom griechischen oinotheris und bedeutet „Blume mit Weingeruch an den Wurzeln“. Wie schön ist das denn? Ich sehe es förmlich vor mir: Ich ziehe die Nachtkerze aus der Erde, halte mir die Wurzel unter die Nase und… mmmh! Riecht das gut!

Ein anderer Name für die Nachtkerze ist Schinkenwurzel, weil die Wurzel über eine schinkenähnliche, rötliche Färbung verfügt. Die Wurzel der Nachtkerze schmeckt jedoch völlig anders als Schinken!

Beziehungssachen / Lebensraum / Ökologie

Die Nachtkerze wird von Insekten wie Nachtfaltern, Taubenschwänzchen, Hummeln, Bienen und Schmetterlingen besucht. In den Samenkapseln verstecken sich Spinnen und Insekten.

Für die Raupe des besonders geschützten Nachtkerzenschwärmers (FFH-Art) ist die Gemeine Nachtkerze eine Futterpflanze. Zum Verpuppen sucht sich die Raupe entweder am Boden unter den Blättern oder in selbst gegrabenen Erdhöhlen einen Platz.

Im zweiten Jahr, also nach der Blüte, stirbt die Nachtkerze ab und ihre Wurzel verrottet, wird zu Humus.

Im Garten habe ich Stieglitzen, Meisen und Buntspechten zugeschaut, wie sie die Samen der Nachtkerze gefuttert haben. Da kann man nix sagen. Die Vögel leben gesund!

Sonst noch was? Unnützes Wissen zur Gewöhnlichen Nachtkerze

Pro Blüte produziert die Nachtkerze bis zu 200 Samen, die bis zu 70 Jahre alt werden können. Die Samen der Nachtkerze sollen jeweils nur ein tausendstel Gramm wiegen. Das ist für mich unvorstellbar wenig.

Das erklärt, warum Nachtkerzenöl so viel kostet. Es ist in jedem Samen einfach nur ein Hauch von Öl drin. Da nützt auch die riesige Menge von Samen nichts, die die Nachtkerze produziert.

Botanik

Die Nachtkerze gehört zur Familie der Nachtkerzengewächse. Sie zählt zu den Neophyten.

Was Forscher entdeckt haben

Forscher haben festgestellt, dass sich die Nachtkerze sehr schnell an sich verändernde Umweltbedingungen anpassen kann. Im Rahmen eines fünfjährigen Forschungsprojektes wurde eine Gruppe von Nachtkerzen sich selbst überlassen, die andere wurde gehätschelt und „gepflegt“. Das bedeutet, man hat sie mit Insektiziden behandelt, um sie vor Fressfeinden zu schützen.

Die Nachtkerzen, die mit Insektiziden behandelt wurden, haben weniger Abwehrstoffe gegen Fraßfeinde gebildet, als die Nachtkerzen, die selber schauen mussten, wo sie bleiben.

Ergebnis: Die unbehandelte Gruppe entwickelte nicht nur mehr Fraßschutz, sondern weitere vorteilhafte Merkmale, die das Überleben sicherten. Und mit diesen Merkmalen vermehrten sich diese Nachtkerzen stärker, als die betütelten Nachtkerzen.

Meine Erkenntnisse mit der Gewöhnlichen Nachtkerze als essbare Wildpflanze

Die Gewöhnliche Nachtkerze ist eine wunderbar unkomplizierte Pflanze für Leute, die sich bei der Gartenarbeit entspannen und den Garten genießen wollen. Man hat keine Arbeit mit der Nachtkerze und muss sie nicht hegen und pflegen. Stört sie im Garten irgendwo, lässt sie sich leicht aus der Erde ziehen.

Für mich ist die Gewöhnliche Nachtkerze so etwas wie ein heimlicher Star unter den essbaren Wildpflanzen. Sie bietet zu jeder Jahreszeit, quasi vom Winter bis zum Winter, etwas: Essbares für den Menschen sowie Nahrung und Unterschlupf für Insekten und andere Tiere.

Außerdem ist sie mit ihren gelben Blüten eine hübsche Augenweide. Da sie sehr lange blüht, blüht mit ihr im Garten immer was, auch wenn sonst vielleicht wenig andere Blumen ihren Blütenreichtum zur Schau stellen.

Übrigens ernte ich die Samen der Nachtkerze immer als nahrhaften Wintervorrat.

Viel Freude in Garten und Natur

Sonja

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9 Kommentare

  1. Vielen Dank für die ausführliche Beschreibung. Bei mir wächst die Nachtkerze auch schon viele Jahre, nachdem ich mir aus der „Wildnis“ welche in den Garten geholt habe. Und da ich schon sehr viel Samen gesammelt habe, wollte ich mit meiner Ölpresse Öl daraus gewinnen. Das hat leider nicht funktioniert, sondern meine Ölpresse hoffnungslos verstopft. Vielleicht hat jemand damit Erfahrung und kann mir einen Tipp geben

    1. Öl aus der Nachtkerze habe ich noch nie gepresst. Ich denke, dass man seeehr viele Samen auspressen muss, um ein paar Tropfen Öl zu bekommen. Mir ist das zu aufwändig. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg damit.

  2. Dann werde ich bald mal Samen ernten. 🙂 Ohne sie zu säen, wachsen Nachtkerzen schon seit Jahren in meinem Garten. Selbst nachdem im Frühjahr alles durchgepflügt und neu angelegt werden mußte, kamen sie schnell wieder durch und blühen sogar. Ich glaube, die mögen mich. Weil ich sie in Ruhe lasse und mich freue, dass ich ihretwegen nicht extra Pflanzen für Nachtfalter pflanzen muss.
    Sehr unterhaltsamer und informativer Beitrag. Dankeschön…

  3. Danke für die schöne Inspirationen, Ideen und besonders die Bilder, die wirklich Lust auf das Nachmachen wecken.
    Wir vergessen leider allzu oft, was wir alles essen können. Hier, dankender weise, auch gezeigt, dass das Auge mitessen sollte – jeder kann es sogar selber anbauen.

    1. .. auch von mir ein großes Dankeschön für die ausführliche und sehr interessante Beschreibung 😊❣

  4. Ihre weite Verbreitung in Europa ist vor allem auf ihren im 18. Jahrhundert und 19. Jahrhundert haufigen Anbau als Gemusepflanze zuruckzufuhren. Neben den rubenformigen Pfahlwurzeln sind auch die Blatter, Bluten und Samen essbar. Die Wurzeln kocht man wie Schwarzwurzeln oder Pastinaken in Fleischbruhe; sie werden gelegentlich auch in Scheiben geschnitten und mit Essig und Ol angemacht. Geerntet werden die Wurzeln vom Herbst des ersten Jahres (Rosettenstadium) bis zum Fruhjahr. In der modernen Kuche werden die Blutenblatter gelegentlich als essbare Dekoration verwendet. In einigen Regionen wie beispielsweise in Masuren verwendete man die Wurzeln und Blatter auch als Schweinefutter .

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