Diese 3 Mittel gegen Wühlmäuse helfen wirklich. Ein Erfahrungsbericht

Mittel gegen Wühlmäuse im Garten gibt es viele, aber nur wenige helfen wirklich.
Wühlmaus im Garten. Ein Mittel muss her! Foto: Bild von Rolf Tischer auf Pixabay

Gegen Wühlmäuse werden viele Mittel angepriesen. Welche meiner Erfahrung nach garantiert helfen, welche vielleicht und welche sicher nicht, zeige ich euch in diesem Beitrag.

Wir haben schon unzählige Tipps und Mittel gegen Wühlmäuse im Garten ausprobiert, wollten sie nur irgendwie loswerden und waren vor lauter Frust sogar schon kurz davor, die Wühlmäuse zu vergiften.

Dabei wollten wir die Wühlmäuse aus nur einem Grund vertreiben! Weil sie viele „Schätze“ wegfressen: Karotten, Mangold, Petersilie, Kartoffeln, anderes Gemüse, essbare Wildpflanzen, Blumen, Wurzeln von Sträuchern, Stauden und Bäumen.

Besonders im Winter geht es den Wühlmäusen unter der Schneedecke gut. Und die kommt bei uns im Bayerischen Wald bestimmt.

Und in genau so einem schneereichen Winter haben sie die Wurzeln meiner Feige, die ein Geburtstagsgeschenk war, weggefressen. Ich hätte heulen können!

Nichts haben wir unversucht gelassen. Hier sind die Ergebnisse unserer Versuche, um die Wühlmäuse im Garten irgendwie in Schach zu halten.

Diese Mittel gegen Wühlmäuse haben mit zweifelhaftem Erfolg funktioniert

  • Wühlmausschreck / Ultraschall

Eine Bekannte hat mit Ultraschall die Wühlmäuse erfolgreich aus ihrem Garten vertrieben. Deshalb haben wir es auch versucht.

Die Stäbe werden in die Erde gesteckt und piepsen in regelmäßigen Abständen. Dieser Ton ist total nervig. Deshalb habe ich einen Pflanztopf aus Ton darüber gestülpt und das Abzugsloch verschlossen. Dann war das Geräusch erträglicher.

Anfangs hat es ausgesehen, als ob die Wühlmäuse weniger würden. Aber als ich einen Stab versetzt habe, hat es nicht mehr funktioniert. Vermutlich war das mein Fehler.

Ich habe den Wühlmausschreck nur provisorisch in die Erde gesteckt, ohne richtig guten Erdkontakt und auch nicht tief genug. Wahrscheinlich wurden die Schallwellen oder was immer für Geräusche das sind, nicht übertragen.

Seit die Batterien leer sind, habe ich die Ultraschallgeräte nicht mehr eingesetzt.

Fazit: Vielleicht hilft das Ultraschallgerät als Mittel gegen Wühlmäuse, wenn man die Stäbe ordnungsgemäß in die Erde steckt? Wenn man sie nur provisorisch in den Boden steckt, nützen sie definitiv nicht. Oder aber die Tiere gewöhnen sich an das Geräusch? Vielleicht mache ich noch mal einen Versuch, um das zu ergründen.

  • Buttermilch

Es heißt, Wühlmäuse würden von üblen Gerüchen abgeschreckt und deshalb die Pflanzen in der Nähe des Geruchs nicht fressen. Ich gieße regelmäßig Buttermilch in die Mauslöcher, stopfe Knoblauchzehen hinterher (wenn ich gerade welche zur Hand habe) und verschließe das Loch mit Erde.

Fazit: Ob es hilft? Obwohl ich nicht weiß, ob sich damit die Wühlmäuse vertreiben lassen, schütte ich weiterhin fleißig Buttermilch in die Mauslöcher. Das Geschäft, das die Buttermilch verkauft, will schließlich auch leben.

Über diese Mittel gegen Wühlmäuse haben wir nachgedacht, sie dann aber doch nicht verwendet

  • Gift

In den Anfängen unseres Gartens, als der Gartenboden vom tonnenschweren Bagger noch total gestört war und noch nicht die bunte Pflanzenmischung wie heute blühte und wucherte, war ich wegen der Wühlmäuse so verzweifelt, dass ich tatsächlich fast zu Gift greifen wollte.

Warum ich kein Gift verwende, um die Wühlmäuse loszuwerden

Auf der Flasche mit dem Gift steht, dass das Gift das Blut der Wühlmäuse langsam zersetzt. Das bedeutet, die Tiere verbluten langsam innerlich und sterben qualvoll. Da tun mir die Viecherl leid. Ich brachte und bringe es nicht übers Herz, Gift zu verwenden.

Außerdem kann es auch für andere Tiere schädlich sein und wie ist das überhaupt, wenn es sich im Boden auflöst? Habe ich das dann im Gemüse oder in den anderen Pflanzen drin? Und wie geht es den anderen Bodenbewohnern damit?

Fazit: Gift widerstrebt mir total. Egal, wie groß der Frust wegen der Wühlmäuse ist. Es entspricht einfach nicht meinem Verständnis von einem biologisch bewirtschafteten Naturgarten, in dem gesunde Lebensmittel wachsen und auch Tiere wohnen können.

  • Lebendfalle

Auf der Suche nach dem besten Mittel, um Wühlmäuse zu vertreiben, haben wir die Lebendfalle entdeckt. Aber die Anwendung hat sich recht kompliziert gelesen, sodass wir diese Idee fallen gelassen haben.

Warum ich keine Lebendfalle als Mittel gegen Wühlmäuse benutze

Es kommt noch ein anderer Aspekt dazu: Wenn die gefangene Wühlmausmutter gerade Junge hat, was passiert dann mit denen? Das will ich mir gar nicht vorstellen. Außerdem: Wenn das Revier frei ist, kommt wie beim Biber eine andere Wühlmaus und besetzt es.

Fazit: Die Lebendfalle ist abgesehen von tierfreundlichen Aspekten auch deshalb keine Lösung, weil ein freies Revier nicht lange frei bleibt.

  • Falle, mit der man die Wühlmaus umbringen kann

Mit einer Falle Wühlmäuse umbringen? Nein, das kann ich nicht.

Warum ich keine Falle zum Töten von Wühlmäusen verwende

Womöglich erwischt man mit der Falle nur einen Teil des Körpers der Wühlmaus und dann leidet sie, bevor sie stirbt. Auch Selbstschussanlagen widerstreben mir. Außerdem kann ich nicht mit dem Gedanken leben, dass es womöglich eine Wühlmausmutter erwischt und deren Nachwuchs verhungern muss. Das will ich mir gar nicht vorstellen.

Fazit: Ich kann keine Wühlmäuse umbringen. Also ist das für uns kein geeignetes Mittel, um sie zu vertreiben. Und wie war das gleich noch mal mit dem freien Revier?

Diese Mittel gegen Wühlmäuse sollen angeblich helfen. Aber ob das wirklich so ist?

Für natürliche Feinde sorgen

  • Greifvögel fördern

Bei uns nisten nebenan in den Bäumen Mäusebussarde. Das hat schon mal nicht geholfen. Die Greifvögel suchen sich ihre Mäuse lieber auf den Feldern. Im Wald höre ich nachts Waldkäuze. Aber der Garten ist ihnen wahrscheinlich zu weit weg.

  • Hauskatzen

Durch unseren Garten streunen fremde Katzen. Einmal habe ich eine tote Maus gesehen, jedoch viel öfter tote Blindschleichen. Ich habe nicht den Eindruck, dass die Katzen am Bestand der Wühlmäuse rütteln.

  • Mauswiesel im Garten

Es heißt, in Steinhaufen würden sich Mauswiesel ansiedeln. Steinhaufen liegen in unserem Garten einige rum. Ob wir Mauswiesel haben, weiß ich nicht.

Wir haben auf alle Fälle Steinmarder rund ums Haus, die auch nachts auf dem Dach hin und her rennen und viel Lärm machen. Auf die Population der Wühlmäuse hat das wahrscheinlich keinen Effekt. Ich habe die Wühlmäuse allerdings auch nie vor und nach dem Besuch des Marders gezählt.

  • Maulwürfe im Garten

Entgegen der landläufigen Meinung, dass Maulwürfe und Wühlmäuse sich nicht vertragen würden, buddeln bei uns Maulwürfe direkt neben Wühlmäusen. Der Naturschutzverband Niedersachsen BSH bestätigt diese Wahrnehmung und meint, die beiden Tiergattungen würden sogar bei Bedarf die gleichen Gänge nutzen.

  • Der Mensch als natürlicher Feind

Wühlmäuse nehmen den Menschen irgendwie nicht als natürlichen Feind wahr, sonst gäbe es nicht so viele im Garten.

Wolf-Dieter Storl schreibt in einem seiner Bücher, dass man versuchen könnte, mit den Wühlmäusen zu reden. Tja. Sie zeigen sich mir nicht. Die wollen wahrscheinlich nicht mit mir reden.

Fazit: Ich habe den Eindruck, dass die „wilden“ Tiere den Wühlmäusen nicht Herr werden oder sich nicht für sie interessieren.

Mit Gemüse gegen Wühlmäuse angehen

  • Knoblauch pflanzen

Ich habe zwischenzeitlich einen Haufen Knoblauch um gefährdete Pflanzen gesteckt.

Fazit: Knoblauch bringt nichts. Oder zumindest keinen messbaren Erfolg. Manchmal habe ich sogar den Eindruck, als ob die Wühlmäuse den Knoblauch fressen würden.

  • Gemüse als Ablenkpflanzen anbauen

In Gartenbüchern wird empfohlen, sogenannte Ablenkpflanzen anzubauen. Also Gemüse quasi nur für die Wühlmäuse anzupflanzen.

Ob die Wühlmäuse wohl wissen, dass dieses Gemüse für sie ist und das Gemüse in den anderen Beeten für uns Menschen? Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, dass das funktionieren könnte.

Wir haben trotzdem eine Ablenkpflanze. Aber nicht wegen der Wühlmäuse, sondern weil wir diese eine Pflanze gerne essen: Topinambur.

Klar schauen die Wühlmäuse da vorbei, aber eben nicht nur da, sondern auch bei anderem Gemüse.

Fazit: Ablenkpflanzen bringen nichts.

Mit einem Hausmittel gegen Wühlmäuse vorgehen

  • Flaschen in die Erde stecken

Ich habe leere Flaschen mit dem Flaschenhals in die Erde gesteckt. Der Wind soll dann ein Geräusch machen, das den Wühlmäusen in den Ohren wehtut. Es hat nicht geholfen. Der Entenschnabelfelberich war komplett weg.

Fazit: Die leeren Flaschen in der Erde zeigen keine abschreckende Wirkung auf Wühlmäuse.

Diese 3 Mittel gegen Wühlmäuse helfen wirklich

Bisher haben sich als Mittel, die gegen Wühlmäuse wirklich helfen, nur diese drei Sachen herauskristallisiert:

  • Bunte Mischung von Gemüse, Zier- und Wildpflanzen im Garten

Wildes Durcheinander im Garten hilft tatsächlich teilweise. Denn die Wühlmäuse nagen mal da und mal dort – lassen aber immer etwas übrig, beispielsweise Reste vom Phlox, der Herbstaster oder von den Kartoffeln. So kann aus den Resten die Pflanze weiter wachsen und die Wühlmäuse könnten später erneut daran fressen.

Ich habe beobachtet, dass die Wühlmäuse im Garten auch essbare Wildpflanzen wie Gänsedisteln oder Giersch fressen. Wenn diese Pflanzen nicht im Garten wachsen würden, müssten sich die Wühlmäuse ausschließlich an angebautes Gemüse und an Zierpflanzen halten. Die Wildkräuter minimieren den Schaden.

Sepp Holzer bestätigt in seinem Buch über Permakultur* meine Beobachtung, dass ein Durcheinander von Pflanzen und Sträuchern vor Totalausfällen schützt.

  • Wühlmausgitter aus Draht

Umständlich aber effektiv! Das Wühlmausgitter baue ich selber aus Kaninchendraht von der Rolle, die es in jedem Baumarkt zu kaufen gibt. Das ist sehr aufwendig, aber auch sehr wirksam. Der Draht kommt unter die Hochbeete und bei jeder neuen Pflanzung außerhalb der Hochbeete mache ich einen Drahtkorb um die Wurzeln.

Der Drahtkorb bleibt oben offen, obwohl es immer heißt, er soll auch oben verschlossen werden, weil sonst die Wühlmäuse von oben reinkommen würden. Das machen sie wirklich sehr, sehr selten. Das sind sie richtig lieb! Ich packe auch Frühlingsblüher wie Tulpen in einen oben offenen Drahtkorb.

Fazit: Der Drahtkorb hilft wirklich. In den seltensten Fällen kriechen die Wühlmäuse von oben rein und machen sich über die Pflanzen her. Wollt ihr auch dieses Risiko vermeiden, verschließt ihr den Drahtkorb von allen Seiten.

  • Gemüse und Obst anbauen, das die Wühlmäuse nicht fressen

Man könnte nur Sachen pflanzen, die Wühlmäuse nicht mögen. Aber ich will ja nicht nur Gemüse essen, das die Wühlmäuse nicht mögen. Zudem will ich auch schöne, insektenfreundliche und im Herbst blühende Blumen wie Astern im Garten anschauen.

Fazit: Nur Obst, Gemüse und Zierpflanzen anzubauen, die Wühlmäuse nicht fressen, ist grundsätzlich eine Möglichkeit. Für mich ist es keine Option. Es gibt so viele verschiedene Obst- und Gemüsesorten. Da lebe ich lieber mit den Wühlmäusen.

Wühlmäuse machen längliche Erdhaufen. Daran erkennt man sie und kann die richtigen Mittel gegen die Wühlmäuse auswählen.
Wühlmaus-Erdhaufen

… Und mehr

Interessante Fakten über die Wühlmaus. Wie sie leben und was sie fressen.

Wühlmäuse leben gerne in dichter Vegetation, auf Wiesen, entlang von Gräben und Fließgewässern. Ihr Aktionsraum beträgt ungefähr 70 qm. Damit kann man sich ausrechnen, wie viele Wühlmäuse im Garten Platz haben.

Wühlmäuse können tauchen. Unter Wasser schwimmen sie, als ob sie mit ihren vier Füßen laufen würden.

Wühlmäuse sind Vegetarier. Sie fressen Wurzeln, Rhizome, Feldfrüchte wie Kartoffeln, Rüben, Petersilie oder Wurzeln von Obstbäumen, Sommerflieder, Akelei, Karden und essbare Wildpflanzen wie Giersch und Gänsedisteln. Die tägliche Nahrungsmenge beträgt ungefähr 80 % ihres Körpergewichts.

Die Wühlmaus gräbt ihre Gänge nicht wie der Maulwurf mit Grabschaufeln, sondern beißt mit ihren Zähnen das Erdreich weg und wühlt es nach hinten aus dem Gang hinaus.

Wühlmäuse erzeugen verschiedene Töne. Entweder reiben sie die Zähne aneinander, was einen Ton erzeugt, oder geben Fiepslaute sowie Ultraschalllaute von sich.

Forscher haben übrigens herausgefunden, dass Präriewühlmäuse mit anderen Artgenossen mitfühlen und sich besonders um sie kümmern, wenn diese in Tierversuchen schlecht behandelt worden sind!

Vorteile, wenn Wühlmäuse im Garten wohnen

Wühlmäuse im Garten sind gut. Das sieht man nur auf den ersten Blick nicht gleich:

  • Wühlmäuse sind Nahrungsquelle für andere Tiere wie Katzen, Mauswiesel, Eulen oder Greifvögel
  • Drainagefunktion für den Boden
  • Wühlmäuse durchlüften den Boden
  • Wühlmäuse bringen lockere Erde nach oben, die sich wunderbar zur Anlage eines neuen Hochbeetes nutzen lässt
  • Wühlmäuse tragen unterirdisch Wurzelteile woanders hin, sodass Pflanzen auch an anderen Plätzen auftauchen
  • Die Gänge dienen vermutlich auch anderen Bodenbewohnern als Straßen
  • Und vielleicht bilden sich viele neue Wurzeln an den angenagten Wurzeln und die Pflanze wächst anschließend viel besser?

Meine Erkenntnisse mit Wühlmäusen im Garten

Die Wühlmäuse lassen sich nicht vertreiben und auch nicht dazu bewegen, woanders im Garten zu wohnen. Wenn man sie irgendwie vertreiben würde, wäre das Revier frei und würde wieder von anderen Wühlmäusen besetzt. Also heißt es für uns, sich mit den Wühlmäusen arrangieren, akzeptieren, dass sie zum Naturgarten gehören. Auch wenn es manchmal schwer fällt.

Seit unser Garten im Laufe der Zeit eine bunte, abwechslungsreiche Mischung aus Bäumen, Sträuchern, Stauden, Blumen und Gemüse geworden ist und wir Drahtkörbe gegen Wühlmäuse verwenden, hält sich der Schaden fast immer in Grenzen.

Wenn es allerdings wie bei der letzten Kartoffelernte fast zu einem Totalausfall kommt, ärgere ich mich natürlich, aber ich weiß auch, dass das nichts bringt. Ich überlege mir dann andere Strategien. Wie die zum Beispiel:

Wie kann ich mit den Wühlmäusen gärtnern? Für den Kartoffelanbau bedeutet das, dass ich es mit einer Kartoffelpyramide versuchen will, in das ich unten ein Drahtgitter befestige, so wie bei den Hochbeeten auch.

Die erste Wahl als Mittel gegen Wühlmäuse ist tatsächlich der selbst gemachte Drahtkorb. Dadurch leben wir zwischenzeitlich in fast friedlicher Koexistenz mit den Wühlmäusen.

Viel Freude in Garten und Natur

Sonja

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6 Kommentare

  1. Liebe Sonja,

    ich habe eben deinen Artikel gelesen und du sprichst mir zu 100% aus der Seele.
    Vielen Dank!
    Wir leben auch mit den Wühlmäusen und unseren Drahtkörben.
    Viele Grüße aus der Pfalz,
    Birgit

    1. Liebe Birgit,
      schön, dass es auch noch andere Menschen gibt, die sich mit den Wühlmäusen arrangiert haben.
      Viele Grüße in die Pfalz mit den wunderschönen Buntsandsteinen.
      Sonja

  2. Vielen Dank für die schon fast wissenschaftliche Abhandlung der Wühlmausbekämpfung. Natürliche Feinde haben auch viele. Knoblauch und Karbid hat auch nichts gebracht. Ich habe sogar schon Haare in die Löcher gestopft…
    Die Vielseitigkeit scheint auch in unserem Garten zu gewinnen oder mir fallen die Totalausfälle nicht mehr so auf 😉

    1. Hallo Matthias,

      ja, den Wühlmäusen beizukommen ist fast schon eine Wissenschaft für sich. 🙂
      Die Totalausfälle fallen bei uns fast nicht mehr auf, weil die Vielfalt immer größer wird. Und sie mal davon und dortvon fressen. Aber sie fressen ja nicht nur Kulturgemüse. 😉

      Neulich habe ich mich über ein Büschel Löwenzahn gefreut. Habe mir vorgestellt, wie schön es sein wird, wenn es leuchtend gelb blüht… Und dann!

      Ich saß gerade in der Nähe beim Kaffeetrinken. Was raschelt denn da? Ich aufgesprungen! Habe ein Loch beim Löwenzahn gesehen und der Wühlmaus zugeguckt, wie sie den Löwenzahn von unten weggenagt und den Rest dann in die Röhre gezogen hat.

      Viele Grüße
      Sonja

  3. Hallo Sonja,

    ich finde sehr schön,wie Du alle Möglichkeiten, gegen Wühlmäuse vorzugehen, beschrieben hast, das Für und Wider sowie Deine Haltung.

    Ja, letztlich sind das Akzeptieren sowie ein bunter Mix-Garten die besten Methoden, mit den Wühlmäusen fertig zu werden; denke ich zumindest auch.

    Ich habe auch solch einen Garten und bisher „nur“ zwei Bäumchen und ein paar Kartoffeln verloren.
    Ich weiß zwar nicht, ob ich bisher nur Glück gehabt habe und mein Garten kein geeigneter Lebensraum für Wühlmäuse ist (obwohl er direkt an einem Wassergraben liegt), aber bisher kann ich ganz gut mit den Wühlmäusen leben.

    Beste Grüße in den Bayerischen Wald!
    J:)rgen

    1. Hallo Jürgen,

      ja, mit den Wühlmäusen leben und nicht gegen sie ist für mich die einzige Möglichkeit.

      Früher, als der Garten noch am Anfang stand, überhaupt nichts da war, haben die Wühlmäuse bei den ersten Pflanzungen schon für Totalausfälle gesorgt. Da war halt nur wenig zum Fressen im Garten. Aber seit unser Garten vor Vielfalt nur so strotzt, fressen sie mal von dieser Pflanze ein Stück Wurzel und dann mal von jener. Immer bleibt irgendein Rest Wurzel über und der treibt wieder aus. Die Wühlmäuse fressen sich ihre Nahrungsgrundlage nicht ratzeputz weg. Sie sind ganz schön schlau. 🙂

      Viele Grüße nach Berlin
      Sonja

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