Ich geh´ in die Gärtnerei, in den Baumarkt oder auf den Wochenmarkt. Da stehen sie und lachen mich an! Gemüse-Pflanzen. Knackig und frisch herausgeputzt für den großen Auftritt im Gemüsebeet. Da juckt es mich in den Fingern, sie mitzunehmen. Doch lohnt sich das überhaupt?
Soll ich wirklich die schönen, wohlgestalteten Jungpflanzen kaufen oder das Gemüse doch lieber selber aus Samen ziehen? Andere Entscheidungen wie „Himbeeren aus dem Garten naschen oder nicht?“ fallen eindeutig leichter.
Damit auch die Jungpflanzen-oder-Samen-Grundsatz-Entscheidung leichter fällt, habe ich Vor- und Nachteile von beiden Möglichkeiten zusammengetragen. Außerdem verrate ich, was ich für sinnvoll halte.
- Inhaltsverzeichnis dieses Blogartikels
- Vorteile von gekauften Gemüse-Jungpflanzen
- Nachteile von gekauften Pflanzen
- Vorteile vom Gemüse aus Samen selber ziehen
- Nachteile, wenn man Gemüse selber zieht
- Wann ist es besser, Jungpflanzen zu kaufen?
- Wann ist es besser, Gemüse selber aus Samen zu ziehen?
- Meine Erkenntnisse
Vorteile von gekauften Gemüse-Jungpflanzen
Auch wenn ich selten Jungpflanzen kaufe, kann ich an den Pflänzchen im Gartencenter nicht vorbeigehen, ohne zumindest einen (sehnsüchtigen) Blick auf sie geworfen zu haben. Denn es gbit einige Gründe, die so schwer wie Elefanten sind und dafür sprechen.
Vorteil 1: Weniger Zeit- und Arbeitsaufwand
Wer Jungpflanzen kauft, kann sie zu Hause direkt ins Hochbeet setzen. Kein Hoffen, dass der Samen keimt. Kein Bangen, dass doch noch ein Tier über den gekeimten Winzling herfällt.
Kein ständiges Prüfen, ob es dem Nachwuchs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist. Einfach gekauft und gepflanzt. Wie einfach ist das denn, wenn Arbeit und Zeit für das Hochpäppeln wegfallen?
Vorteil 2: Weniger Platzbedarf
Jungpflanzen kaufen spart Platz. Nicht jede/r hat so viel Platz, um das Gemüse im Haus vorzuziehen. Manche wollen auch nicht alle Fensterbretter mit Anzuchtschalen, Quickpots und Töpfen mit Erde, Trauermücken und Sämlingen belegen. Katzen und vielleicht auch Mann und Maus im Haus haben was dagegen.
Besonders im Frühling, wenn die Menge an vorzuziehenden Pflanzen gefühlt ins Millionenfache geht, kann der Platz rar werden. Das Platzproblem muss nicht sein. Jungpflanzen kaufen geht auch!
Vorteil 3: Kein Samenfrust
Es gibt Gemüsesamen, die altern so schnell wie Eis in der Sonne schmilzt. Andere Samen bleiben Jahre keimfähig.
Und weil auch aus alten Samen noch Pflanzen werden könnten, werfe ich sie selten weg. Da kann es noch so oft heißen, dass Pastinakensamen nur ein Jahr keimfähig bleiben. Da denk´ ich mir nur: „Aha! Interessant. Aber ich will´s trotzdem ausprobieren!“
Vielleicht gehören sie ja wie Nachtkerzen-Samen zur Kategorie „jahrzehntelang keimfähig“? Und niemand weiß es? Also ausgesät. Und gewartet. Und noch zwei, drei Wochen gewartet … Vielleicht wird das noch was.
Da übt man sich im Aushalten von Frustration! Und steigert die Freude, wenn sich dann doch noch ein Keim aus dem Samen schiebt. Jungpflanzen dagegen sind eine sichere Sache. Keine Spannung drin. Richtig langweilig. Aber dafür kein Frust.
Vorteil 4: Freundlich zu AnfängerInnen
Der Elefant muss durch das Nadelöhr. Und der Keim durch die Samenhülle und die Erde. Die Zeit bis zu den ersten echten Blättern ist oft das Nadelöhr.
Mit Jungpflanzen überspringt man das Nadelöhr und marschiert gleich zur nächsten Anbaustufe. Das dürfte wahrscheinlich besonders Neulinge beim Gemüseanbau freuen.
Vorteil 5: Die dunkle Jahreszeit austricksen
Draußen ist ein sonniger Frühlingstag. Deshalb im Haus flugs Samen gesät. Trotzdem ist im frühen Frühling das Licht im Haus noch knapp. Zu knapp für die Pflanzen, die gerade gekeimt sind.
Hoffnungsvoll strecken sie sich dem wenigen Licht entgegen und werden lang und dünn wie Windhunde. Im Gegensatz zu den Hunden sind die Pflänzchen nicht standfest.
Gärtnereien tricksen mit Hilfe der Technik die dunkle Jahreszeit aus. Sie schaffen perfekte Bedingungen für die Anzucht. Da wird jede Gemüsepflanze zum perfekt modellierten Kunstwerk.
Vorteil 6: Von der richtigen Anbauzeit
Werden Jungpflanzen im Handel angeboten, ist es ungefähr die richtige – wenn auch nicht unbedingt beste – Zeit für deren Anbau. Regionale Unterschiede und die Phänologie wird nicht berücksichtigt.
Vorteil 7: Wachstumsvorsprung
Zumindest im Frühling scheinen gekaufte Jungpflanzen einen Wachstumsvorsprung zu haben. Sie sind kräftig, standfest und groß.
Allerdings habe ich wieder mal ein Mini-Experiment gemacht. Ich habe im Erstfrühling sowohl gekaufte Salatpflanzen und Kohlrabi als auch selber gezogene ins Hochbeet gepflanzt.
Am Anfang waren die gekauften Pflanzen kräftiger. Dachte schon, dass sich das auch später auf die Ernte auswirkt. Aber am Ende? War es beim Salat egal. Beim Kohlrabi wiederum hat sich der Kauf der Pflanzen im Erstfrühling gelohnt.
Das Argument vom Wachstumsvorsprung ist in der Realität nicht unbedingt wahr. Es kommt eben auf das Gemüse an.
Vorteil 8: Passende Menge
Eine Samenpackung enthält je nach Gemüse auch mal 150 Samen. Also 150 potentielle Pflänzchen, die man auf der kleinen Fläche doch nie braucht.
Ich säe immer mehr aus, als ich brauche, weil ja ein Teil nicht leben will. Wer sich für Jungpflanzen entscheidet, kauft genau so viele Salatpflanzen, wie er oder sie haben will.
Nachteile von gekauften Pflanzen
Mit gekauften Jungpflanzen steht man nicht nur auf der Sonnenseite des Gemüsegartens. Es gibt auch Schattenseiten.
Nachteil 1: Begrenzte Zeit
Der Handel beschränkt den Verkauf von Jungpflanzen auf ein bestimmtes Zeitfenster. Will man im späten Hochsommer noch Pflücksalat anbauen, sagt der Handel. „Nein. Gibt es nicht mehr!“ Mit gekauften Pflanzen ist man unflexibel.
Nachteil 2: Kosten
Jungpflanzen sind pro Stück deutlich teurer als eine Packung Samen, aus der man 120 Salate oder 150 Selleries ziehen könnte.
Nachteil 3: Abnahmemenge
Nicht überall gibt es einzelne Pflänzchen zu kaufen. Manche Händler bieten nur 6-er- oder 12-er-Packungen an. Aber was macht man mit so viel Kohlrabi, wenn man nur 4 Stück braucht?
Diese Frage stellt sich vor allem bei einer kleinen Anbaufläche. Man zahlt für Pflanzen, für man keinen Platz hat.
Wohin dann mit dem Überschuss? Verschenken? Die Antwort der Nachbarn: „Nein, brauchen wir nicht. Haben selber schon so viele und wissen nicht, wohin damit. Kannst du noch Lauch und Tomaten brauchen?“
Natürlich kann man sich mit anderen Leuten zu einer Einkaufsgemeinschaft zusammenschließen. Das erhöht jedoch den Organisationsaufwand.
Nachteil 4: Umzugsstress
Die Pflanzen aus den Gärtnereien kommen aus einer Umgebung, in der sie sich wie im Wellnesshotel fühlen. Dort gibt es genug zum Essen, wenig bis keine Fressfeinde und die Bodenbedingungen sind auch perfekt. Vielleicht werden die Pflanzen auch noch gestreichelt, damit sie kompakt wachsen.
Zu Hause werden sie dann in die rauhe Natur entlassen! Was für ein Schock! Im Beet warten Wetterkapriolen, drängelnde Nachbarn und Schnecken! Und Erdflöhe nicht vergessen!
Hat man vergessen, die Pflanzen abzuhärten, können sie schon mal störrisch werden und mit einem Wachstumsstop reagieren.
Nachteil 5: Es stehen nur wenig Sorten zur Wahl
Gärtnereien und die Gartenabteilungen der Baumärkte verkaufen, was sich schnell verkauft. Oft namenlose, speziell für den Verkauf gezüchtete Standardsorten.
Will ich alte, seltene oder exotische Sorten wie zum Beispiel Neuseeländer Spinat anbauen, schaue ich mit dem Ofenrohr ins Gebirge. So exotisches Gemüse wird bei uns nämlich selten oder überhaupt nicht als junge Pflanze angeboten.
Nachteil 6: Bio-Auswahl – so selten wie ein Schwein mit genügend Platz im Kastenstand
Wenn ich Pflanzen aus Bioanbau will, ist in unserer Region die Auswahl begrenzt. Wollte ich unser Gemüse ausschließlich mit gekauften Jungpflanzen anbauen, müsste ich auf konventionell umstellen. Mach´ ich bestimmt nicht!
Bliebe ich bei gekauften Biopflanzen, könnte ich nur einen kleinen Ausschnitt von dem anbauen, was ich anbauen will und könnte, wenn ich das Gemüse selber aus Samen ziehen würde.
(Kleine Notiz am Rande: Ich kaufe selten Jungpflanzen. Wenn, dann nur in Bio-Qualität. Und die nicht online sondern nur vor Ort.)
Vorteile vom Gemüse selber aus Samen ziehen
Anstatt Jungpflanzen zu kaufen, kann man sich ins Abenteuer des eigenen Gemüseanbaus aus Samen stürzen. Es warten magische Erfahrungen. Versprochen.
Vorteil 1: Über das Wunder staunen
Man packt einen winzigen Samen in die Erde. Und Wochen später ist aus ihm die wunderbarste Pflanze geworden, die die Welt je gesehen hat. Toll!
Wie kann aus so einem kleinen Samen eine so tolle Pflanze werden? Und dann großes Staunen! Eine Gurke! Ein Salat! Eine Tomate! Das muss ein Wunder sein! Ich staune immer wieder! Egal, wie oft ich das schon mitgemacht habe.
Vorteil 2: Der Sortenvielfalt verfallen
Es gibt sie alle! Robuste, alte, seltene und außergewöhnliche Gemüsesorten. Rosa Radi? Geringelte gelbe Rote Bete? Gelbe Karotten? Spaghettibohnen? Malabarspinat? Die Auswahl ist riesig.
Man muss mindestens dreimal wiedergeboren werden, um sie alle auszuprobieren. Oder man geht zur Suchtberatungsstelle, um von der Sucht loszukommen.
Vorteil 3: Gemüse anbauen, wann ich will
Ziehe ich mein Gemüse selber her, kann ich es zu Zeiten anbauen, wann ich es für richtig halte. Selbst zu Zeiten, zu denen die Gärtnereien keine Gemüsepflänzchen (mehr) anbieten, weil „die Zeit vorbei ist“. Damit bin ich unabhängiger und kann mich wunderbar am phänologischen Kalender orientieren.
Vorteil 4: Mehr Wertschätzung
Wer selber Gemüse aussät, pikiert und betütelt, weiß, wieviel Hoffen, Bangen, Enttäuschung und Freude in einer einzigen Gurke steckt. Und wird die Arbeit der biologisch arbeitenden Profi-Gemüsegärtner mit ganz anderen Augen sehen.
Vorteil 5: Liebevolle Beziehungen pflegen
Selbst gezogene Pflanzen sind wie eigene Kinder. Man erlebt die Geburt, das Wachsen und Gedeihen. Man begleitet sie durch Höhen und Tiefen und freut sich, wenn was Gescheites aus ihnen geworden ist.
Vorteil 6: Günstig – günstiger – am günstigsten
Bedenkt man, wie viele Samen und damit Pflanzen in einer Samenpackung enthalten sind, sind sie deutlich günstiger als die gleiche Menge gekaufter Jungpflanzen.
150 Samen von Stangensellerie in einer Packung kosten im Vergleich zur Menge der gekauften Pflanzen wenig. Selbst wenn davon nur 120 was werden, gehen 120 gekaufte Selleriepflanzen ordentlich ins Geld. Wir lassen allerdings die Frage, wer so viel Sellerie braucht, außer Acht.
Vorteil 7: Wissen, wo die Samen herkommen
Bei Samen in Bio-Qualität steht oft drauf, wer sie SaatgutvermehrerInnen sind. So weiß man, wo das Saatgut herkommt.
Getoppt wird das, wenn die Samen aus dem eigenem Garten stammen. Dann sind sie an das regionale Garten-Klima angepasst. Und moralisch sind sie sowieso unerreichbar. Ich nenne nur winzig kurze Transportwege.

Nachteile, wenn man Gemüse selber zieht
So schön es ist, dem Gemüse von klein auf beim Wachsen zuzuschauen, so hat diese Methode auch Nachteile.
Nachteil 1: Platzbedarf
Das Equipment für die Aussaat im Haus kann umfangreich sein. Selbst wenn man Eierschachteln oder Joghurtbecher recycelt. Plötzlich sind Fensterbretter und Küchenarbeitsplatte voll.
Manche erweitern ihre Anzuchtstation um LED-Lampen, die mit ihren Lichtern Weihnachtsstimmung ins Haus holen. Das braucht alles deutlich mehr Platz, als wenn fertige Jungpflanzen ins Hochbeet einziehen.
Nachteil 2: Kosten der Erstanschaffung
Anzuchttöpfe, Quickpot-Platten und all das andere Material fürs Vorziehen von Gemüse kostet Geld. Besteht die Erstausstattung allerdings aus langelebigem, qualitativ gutem Material, kann man sich nach der Erstanschaffung beruhigt zurücklehnen. Denn dann muss man sie nicht jedes Jahr neu kaufen.
Nachteil 3: Zu viele Pflanzen
Wer kennt das nicht? Man sät vorsichtshalber mehr aus, als man braucht. Könnten ja einige Samen nichts werden. Aber alle keimen.
Und plötzlich hat man doppelt so viele Tomaten-, Salat- und Selleriepflanzen wie geplant. Und weil man keine Pflänzchen wegwerfen kann steht das nächste Problem vor der Tür. Wohin mit all den Pflanzen?
Nachteil 4: Ausfallrisiko
Es gibt Samen, die überhaupt nicht keimen wollen. Da kann man ihnen noch so gut zureden. Aber auch nicht jeder gekeimte Samen schafft es bis zur Jungpflanze. Tierische Mitesser, Trockenheit, Nässe – da kann viel passieren.
Einige Gemüsearten halten alles aus, andere sind Sensibelchen und schaffen es einfach nicht. Das ist die Natur. Auch wenn wir Menschen uns aufspielen wie die Beherrscher der Natur. Wir sind es nicht.
Wenden wir uns der entscheidenen Frage zu, wann was besser ist? Natürlich alles objektiv und kein bisschen subjektiv gefärbt.
Wann ist es besser, Jungpflanzen zu kaufen?
Jungpflanzen zu kaufen ist besser, wenn man
- zu wenig Platz zum selber ziehen hat
- die Rahmenbedingungen (zum Beispiel Licht im Vorfrühling) mau sind
- Zeit sparen will
- sich um die Anzucht nicht kümmern kann oder will
- erst mal mit Jungpflanzen sein Gemüseanbau-Glück versuchen will, weil er oder sie sich das selber ziehen (noch) nicht zutraut.
Wann ist es besser, Gemüse selber aus Samen zu ziehen?
Gemüse selber ziehen ist besser, wenn man
- Wert auf große Sortenvielfalt legt
- außergewöhnliche Gemüse anbauen will
- im Frühling wenig Aufwand mit dem Vorziehen haben will
- mit dem phänologischen Kalender die besten regionalen Anbauzeiten nutzen will
- das Samen-Wunder begeistert beobachten will.
Meine Erkenntnisse über die Wahl von Jungpflanzen oder Samen
Man kommt nie um die Entscheidung herum, sich zu entscheiden, für was man sich entscheidet. Egal, ob für Pflanzen oder Voranzucht aus Samen. Beides ist richtig, sofern es für die eigenen Bedürfnisse passt.
Dann Schöne ist, man kann sich immer wieder neu entscheiden. Man darf mal das und dann jenes als beste Möglichkeit sehen.
War ich früher Verfechterin von „alles nur aus Samen selber ziehen“, sehe ich das jetzt lockerer. Wenn auch nur zu bestimmten phänologischen Jahreszeiten.
Egal, wie man es macht, ob man Jungpflanzen kauft oder nicht. Wichtig ist das Ergebnis. Ganz wunderbar ist es, wenn am Ende was Essbares herauskommt.
Viel Freude in Garten und Natur
Sonja
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Liebe Sonja,
auf meiner kleinen Terasse (ohne Garten) stehen 2 Hochbeete. Hierfür ziehe ich auch meine Samen selbst vor. Aus genau denselben Gründen wie du sie hier beschreibst. Auch ich kann es immer fast nicht glauben, was aus diesen Körnchen alles entstehen kann. Wenn dann (endlich) der Zeitpunkt der Ernte gekommen ist, ist der Aufwand dafür schnell wieder vergessen 😉.Danke dir für diese sehr ausführliche Aufstellung hier.
Alles Liebe, Monika
Liebe Monika,
die Entwicklung vom Samenkorn zur Pflanze ist und bleibt ein herrliches Wunder. Schön, dass es dir auch so geht.
Herzliche Grüße
Sonja
Hallo Sonja,
mit Interesse habe ich deine Betrachtungen über das Für und Wider von Samen, Töpfen und Co. gelesen. Dabei habe ich überlegt, wie ich dabei vorgehe und warum. Oft macht man Dinge aus Gewohnheit, oder weil es eben so gemacht wird. Dabei spielt es eine Rolle, was man eigentlich anpflanzen will. Bei mir stehen Blumen im Vordergrund. Ich habe einen Schaugarten mit Rosen und Stauden und nur eine verhältnismäßig kleine Fläche mit Gemüse.
Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass sich deshalb das Aussäen von Gemüse nicht lohnt. Bei Blumen sieht es anders aus. Da sammle ich im Garten und kaufe auch Samen zu.
Meine Töpfe sind seit Jahren in Gebrauch und werden nur grob gereinigt. Nachteile habe auch ich dabei nicht entdeckt.
Herzlichst
Anette
Hallo Anette,
man macht es am besten so, wie es zu einem passt. Sehe ich auch so.
Bei Blumen säe ich nur wenige (zum Beispiel Kapuzinerkresse, Tagetes, Einjährige und ähnliches), Stauden kaufen wir oder bekommen sie geschenkt.
Und Dinge zu hinterfragen, die man seit ewigen Zeiten so macht, weil man es eben so macht, bringt Überraschendes hervor.
Herzliche Grüße
Sonja