Welche Gartengeräte braucht man nicht unbedingt?

Gartengerät Grabgabel

Folgende Gartengeräte können sinnvoll sein. Man braucht sie aber nicht unbedingt für den Garten. Sie gehören erfreulicherweise auch nicht in die Kategorie der Gartenwerkzeuge, die man auf gar keinen Fall braucht.

Welche Gartengeräte zur Bodenbearbeitung sind vielleicht sinnvoll?

Ohne Gartenwerkzeuge zur Bodenbearbeitung werdet ihr kaum auskommen. Selbst dann nicht, wenn ihr euer Gemüsebeet oder euren Garten nicht umgrabt. Neben dem Umgraben gibt es noch andere Gründe, warum der Boden bearbeitet werden könnte.

Vielleicht wollt ihr euren Zuckerhutsalat aus dem Gemüsebeet holen und woanders hinpflanzen, um ihn blühen zu lassen. Oder ihr pflanzt einen Apfelbaum oder eine Wildobsthecke?

Dann braucht ihr dafür wahrscheinlich irgendein Gartenwerkzeug – wenn ihr das Pflanzloch nicht gerade mit euren Händen ausgrabt.

In der Liste mit sinnvollen Gartenwerkzeugen als Grundausstattung stehen einige Werkzeuge zur Bodenbearbeitung. Keines davon deckt euren Bedarf wirklich ab? Eventuell ist hier ein Gerät dabei, das euch überzeugt:

# Gartengerät Doppelhacke

Gartengerät: Doppelhacke

Die Doppel- oder auch Kombihacke besteht aus Zinken auf der einen und einem Blatt auf der anderen Seite. Sie dient zum Behauen oder Lockern der Erde.

Meine Oma hatte in ihren drei Gärten rund um den Bauernhof immer eine Doppelhacke „in Betrieb“. Sie hat damit auch „Unkraut“ zwischen den Gemüsezeilen weggeharkt.

Da wir unser Gemüse wegen der Wühlmäuse im Hochbeet anbauen, ist die Doppelhacke für den vorgesehenen Zweck natürlich viel zu groß. Für Leute mit Gemüsebeeten auf dem Boden kann dieses Gartengerät sinnvoll sein.

Die Doppelhacke gibt es auch in klein, so klein wie eine Handschaufel. Damit wäre die Doppelhacke theoretisch für den Einsatz im Hochbeet geeignet. Haben wir. Nutzen wir nicht.

# Gartengerät Spaten

Mein Mann bevorzugt zum Graben von Pflanzlöchern einen Spaten. Ich nehme lieber die spitze Sandschaufel her.

Mit ihr fällt mir die Arbeit leichter, egal, ob ein Pflanzloch gegraben oder ein Strauch versetzt werden soll. Ob man die Arbeit mit einem Spaten oder einem anderen Gartengerät erledigt, ist Ansichtssache.

# Gartenwerkzeug Pflanzschaufel / Pflanzkelle                                                   

Die Pflanzschaufel sieht aus wie eine Kelle und ist ein klein wenig größer und tiefer als die Handschaufel. Deshalb ist sie vor allem zum Auffüllen von Erde oder Kompost rund um neu gesetzte Gemüsepflanzen nützlich.

Unbedingt braucht man die Pflanzkelle nicht. Wenn die Sandschaufel zum Schaufeln kleinerer Erdmengen zu groß und die Handschaufel zu klein ist, hat vielleicht die  Pflanzschaufel die richtige Größe.

Ich verwende die Pflanzkelle gelegentlich, wenn ich vorgezogenes Gemüse wie Zuckerhut, Mangold, Kohlrabi oder Knollensellerie ins Hochbeet pflanze und dabei etwas Kompost ins Pflanzloch packe. Meistens verwende ich dafür die Handschaufel.

# Gartengerät Grabgabel

Wir graben unseren Garten nicht um. Wenn ich allerdings Rhabarber, Apfelbaum oder Kornelkirsche pflanzen will, leistet die Grabgabel beim Lockern der Erde um das Pflanzloch herum gute Dienste.

Für diejenigen unter euch, die die Erde gerne lockern, ohne sie umzugraben, ist die Grabgabel bestimmt ein hilfreiches und sinnvolles Gartengerät.

# Gartenwerkzeug Handgrabgabel

Die Handgrabgabel als kleine Schwester der großen Grabgabel eignet sich für die Ernte von kleinen Mengen Roter Bete, Knollensellerie, Kartoffeln und Pastinaken.

Auf kleinen Gemüseanbauflächen (zum Beispiel im Hochbeet), auf denen die Grabgabel zu groß ist, könnt ihr mit der Handgrabgabel zudem die Erde lockern.

Welche Gartengeräte braucht man nicht unbedingt für Mäharbeiten?

Wer im Garten einen Rasen oder eine Wiese hat, wird die Flächen irgendwann mähen, egal, ob ein- oder zweimal im Jahr oder jede Woche zweimal. (Vieles spricht jedoch für einen Insektenfreundlichen Rasen mit selteneren Mähzyklen).

Für diese größeren Flächen findet ihr im Artikel über sinnvolle Gartenwerkzeuge die passenden Werkzeuge. Neben großen Flächen gibt es noch vergraste kleine Flächen um Bäume, Hecken und Sträucher.

Diese bearbeiten manche mit dem Trimmer. Dafür hat sich bei uns eine umweltfreundliche Alternative bewährt:

# Gartengerät Sichel

Mit der Sichel als kleine Schwester der Sense können kleine „verunkrautete“ Stellen von Gras und Wildkräutern befreit werden.

Mit der Sichel befreie ich Johannisbeersträucher gelegentlich von Gras, Vogelmiere, kriechendem Hahnenfuß und anderen Wildkräutern. Es kommt nämlich vor, dass sie überhand nehmen und die Beerensträucher vor lauter Wildwuchs nicht mehr zu sehen sind.

Gibt es zur Sichel eine vernünftige Alternative? Die Hände! Beerensträucher lassen sich auch mit der Hand von Gras, Vogelmiere oder von dem, was sonst so wuchert, befreien.

# Naturgarten-Idee: Gräser und Wildkräuter unter Hecken und um Bäume wachsen lassen. Sie sind gute Verstecke für Igel, Blindschleichen, Heupferde und andere unscheinbare, wilde Tiere.

Erkenntnisse mit Gartengeräten, die man nicht unbedingt braucht

Es gibt Gartengeräte, auf die ich nicht verzichten will, die so etwas wie eine sinnvolle Grundausstattung bilden. Die oben genannten Gartengeräte benutzen wir nur gelegentlich.

Wenn wir die „Gartengeräte, die man vielleicht braucht“ noch nicht hätten, würden wir sie nicht mehr kaufen. Wir kommen ganz gut ohne sie klar.

Viel Freude in Garten und Natur

Sonja


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